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Sonntag, 25. Oktober 2015

1000km Specialized Stumpjumper 6Fattie


Nicht immer ist alles FriedeFreudeEierkuchen, wär zwar schön und erwartet man ja auch wenn solch ein neues Bike von so einem grossen Hersteller kauft und fahren will.

Wie im vorherigen Bericht schon geschrieben machen die Reifen am meisten Probleme, vor allem in Kombination mit den schmalen Felgen mit einem Innenmass von 29mm. Will man schön mit niedrig druck fahren, das feeling spüren, nutzen, erleben, von diesen Voluminösen Reifen, fährt sicher unter 1 Bar Luftdruck. Ich war von Anfang an, entweder knapp bei 1bar, danach aber immer darunter bis zu 0.7bar unterwegs, je nach Reifen, und das bei einem Kampfgewicht von voll ausgestattet um die 95kg.

Mein Reifendesaster fing früh an, nach nur 2 Wochen (ca. 11.9.2015) = 330km war der hintere Reifen, Specialized GroundControll 27.5 x 3.0" futsch. An den Seitenwände sifft die NoTubes Milch nur so raus. Als erstes machte ich mich auf den Weg zum LocalDealer und zeigte ihnen mein Problem, es wurde aufgenommen (aber leider auch gleich vergessen, wie ich 1 Woche später erfuhr als ich wieder hin ging und nachfragte ob es ein Lösung gäbe ?)


Da mir aber an diesem Freitag den 11.9. schon nicht nach abwarten und Tee lag, besorgte ich mir noch am gleichen Abend alternativen. Fündig wurde ich mit Maxxis,  so bestellte ich mir auf die schnelle 2 Maxxis Chronicle 27.5 x 3.0" bestellt, bei BikeMan. waren zwar nicht Günstig (aber im nach hinein bis jetzt der beste Pneu den ich fahre).
Ausserdem habe ich mir, an jenem Freitag noch einen Schlauch hinten eingezogen, so als Sicherheit für das Weekend.


Am Samstag ging die Suche nach Alternativen weiter fand diverse Online Bezugs Möglichkeiten, wie z.b.  bei FatBike.de , NextDayTyres  oder  bei Ridewill.it . Bei RideWill bestellte ich im gleichen zug gleich noch ein Paar Panaracer FatNimble B.



17.09.2015 Am Donnerstag trafen schon die Maxxis Ersatzreifen ein. Am Nachmittag montiert, ohne Probleme mit NoTubes.

Am Freitag noch kurz eine Proberunde gedreht, Grip ist für meine Verhältnisse besser als mit dem GroundControll, hätte ich nicht gedacht, es bestanden vor der ausfahrt noch etwas Zweifel, wegen dem Profil. Aber die testrunde konnte nicht besser sein, Feucht, Rutschig, teils auch etwas matschig.

An jenem Wochenende war ich zwar nicht gross mit dem 6Fattie unterwegs, sonntag war noch der Basel -3-Länder SlowUp, den ich mit dem Awol abradelte.







Irgendwann vermutete oder kam zum Schluss, dass die Felgen schuld haben an dem ganzen Desaster, wer verbaut schon 30er Felgen mit +Reifen ? da Walkt der Reifen so stark hin und her bei dem niedrig druck den man da fahren will.
Specialized sollte doch Erfahrungen haben mit den 6Fattie's,  aber wieso an dem Stumpjumper nur 30er Felgen verbaut werden ist mir ein Rätsel ?! die anderen 6Fattie Modellreihen wie Ruze oder Fuse haben teils 38er oder sogar 45er Felgen, WTB Scraper i45, verbaut. Sicher nur wegen des Gewichts, kam ich ja mit den schmalen Felgen auf etwa 13.5kg.

Ich investierte noch etwas mehr an Ausgaben als geplant, ich bestellte mir ein päärchen ZTR Hugo's, einen Satz Boost-Naben (vo110/hi148), Speichen und Nippel. In der gleichen Woche trafen dann auch die Panaracer Reifen ein.

Hugo is here #custom #ztr #hugo #stansnotubes #hope #boost110 #boost148 #dtswiss #revolution #6fattie for #specialized mit Hugo & Plattfuss Indianer on Trail #ztr #hugo52 #panaracer #fatbnimble #specialized #6fattie #pfüüüs

Die ZTR Hugo 52 waren leider viel schwerer als i'wo im netz eine Gewichtsangabe fand, in Real bringt es eine Felge auf 720g (nur die Felge !!) Dafür war der Aufbau des Rades schnell und Einfach, kein Wunder bei der breite von 52mm, Seitenschläge sind einfach heraus zu bekommen.

Nachteil der ganzen neuen Laufrad Prozedur geht ganz zu lasten vom Gewicht:

ZTR Hugo 52 / DT Revolution / Hope Boost110 (vorne) = 1058g
ZTR Hugo 52 / DT Revolution / Hope Boost148 (hinten) = 1187g

im Vergleich der Roval Radsatz, welcher übrigens aus DT teilen besteht :
350er Nabe / XM481 Felge / Revolution Speichen (vorne) = 820g
350er Nabe / XM481 Felge / Revolution Speichen (hinten) = 933g

Vorteil ?, sicher zu Gunsten von der Reifen Lebensdauer, sofern man die richtigen Modelle fährt und  die zum hiesigen Untergrund passen.

Als erstes zog ich die Panaracer FatNimble B 27.5 x 3.25" auf die Hugo's auf, waren die doch etwa 200g leichter als Maxxis oder Purgatory, so konnte ich da etwas an Gewicht einsparen.
Naja das ganze hielt nur gerade 19km, denn im RockGarden am Gempen war Sense, Finito, ausdieMaus eh Luft, am Vorderrad. die scheisse war richtig am Pfüüüüsen und diese neue Latex Milch von Effeto Mariposa Caffelatex, wollte und wollte nicht abdichten. Das hab ich aber anders in Erinnerung von jenem video welches besagt dass nach 20sec alles wieder Dicht sein müsste.
Bei mir, es kam mir vor wie fast eine Stunde, ich pumpte inzwischen mit der kleinen Pumpe mir fast einen Wolf, und das sicher nicht das letzte mal bis ich zu hause war, musste ich noch 2mal die Pumpe ansetzten. Zuhause angekommen riss ich diese Reifen gleich wieder von der Felge.

An jenem Samstag vor der Ausfahrt, ging ich nochmals beim Speci Händler vorbei. Der hatte inzwischen Bericht von Speci selbst bekommen, mit der Begründung man müsse bei dem Bike mit mindestens 1.4bar Luftdruck fahren auf den schmalen Felgen !?!
1.4Bar bin ich ja mit den normalen 29"x 2.2" vorne gefahren, bei einem 6Fattie würde es sich ja anfühlen wie Vollgummi Reifen, und man hüpft auf dem Trail von Stein zu Stein wie etwa der Elefant auf dem Trampolin...
Aber das beste kommt erst noch !! als ich das entdeckte, fragte ich mich schon ob oder von welchem Specialized Mitarbeiter die Aussage mit dem Reifendruck kommt. Denn auf dem Reifen steht : Maximum Reifendruck zum Fahren 1.5Bar !!

Neuer Versuch mit den halt schweren Maxxis Chronicle 27.5 x 3.0", bringen im schnitt 980g auf die Waage, diesmal montiert vorne und hinten. Damit stieg das komplett Bike Gewicht auf 14.2kg an.
Dies spüre ich nur wenn ich das bike i'wo hochschieben muss, dem ganzen Fahrfeeling, sei es bei Uphills oder DH'ls hat das ganze bis jetzt keinen Abbruch an Fahrspass gebracht, eher es macht inzwischen umso mehr Freude, wenn man weiss das auch die Reifen endlich halten.

KampfSpuren 110mm Hope Maxxis

An der Front fuhr ich den Maxxis nur kurze Zeit, als der Untergrund noch Trocken war, und i'wie  auch nur zu Fotozwecken. Zwar hat der Chronicle ein sehr gutes selbst Reinigungssystem, egal wie nass oder matschig es ist, sie sind immer sauber, die Reifen bieten immer guten grip, i'wo haben die breiten Reifen immer ein paar Quadrat Centimeter Auflagefläche, ein wegrutschen auf oder über Wurzeln, nassen Steinen, kennt man mit den Reifen nicht mehr. Im Moment fahr ich vorne den Originalen Purgatory, welcher jetzt nach etwa 1000km auch so schön anfängt durch zu siffen an den Seitenwänden, aber es sollte ja Ende des Monats endlich wieder Ersatz Lieferbar sein von Specialized. Eigentlich auch ein Witz, da bringen die ein Rad auf den Markt, Zubehör, wie Reifen, ist aber nicht Lieferbar !!          

IMG_0361 (1) IMG_0364 (1)


Nur ein kleines Problem ergab sich mit den Maxxis und den breiten Hugo's, die Kette schliff am Reifen bei den Gängen 1+2 und das obwohl noch breitere Reifen im Rahmen platz hätten. Ist doch die Achse der Kurbel schon auf + Reifen ausgelegt, (verbaut ist eine lange Achse mit 101.5mm) Aber im Negativen sinn dann wieder ein Kettenblatt mit -3mm Offset und dadurch kommt es zum Schleifen. Ich hab mir jetzt ein Wolftooth 28z Kettenblatt für die kurze Welle besorgt, sprich 0mm Offset, dadurch hat die Kette wieder mehr Spielraum bis zum Reifen.  



Nächste Ausbaustufe, hoffentlich ohne weitere Probleme, wird sein : Umbau auf leichtere Carbon Felgen und i'wann wenn ich mich dann doch mal entscheiden könnte eine Gabel in passender Farbe...








 

Sonntag, 13. September 2015

Specialized Stumpjumper FSR Expert 6Fattie

schon wieder ein neues Bike, ihr werdet auch denken von mir ? Aber es war eigentlich als Weihnachtsgeschenk an mich selber und 2016er Projekt gedacht. Aber die Speci Fahrer kennen es ja, da gibt es Jahre da werden die Auslieferungen bei Specialized immer wieder rausgezögert und um Monate verschoben, aber nicht dieses Jahr, wenn auch angekündigt war mit Okt./Nov.'15.
Bestellt habe ich es Anfang Juli, es musste wieder schnell gehen, 3Tage, für die Entscheidung welches Modell, so wäre ich einer der ersten der es hätte.
Es ging schneller als erwartet, denn vor 2 Wochen klingelte das Tel. vom LocalDealer, das Bike sei schon da. Na dann ziehen wir halt Weihnachten dieses Jahr etwas vor :-/

Ich nahm das Bike noch im Karton mit, Restaufbau bzw. Umbau von Kleinteilen kann ich so in einem Zug erledigen. Ersparte mir auch einiges an Wartezeit das Rad in den Händen zu halten, im BikeShop ist eh die Hölle los, mit all den Bestellungen für E-Bike's.

Da es leider 2 Monate zu früh ausgeliefert wurde, war ich auch noch nicht so ganz mit der Umbauplanung fertig, bzw. hab mir nicht sehr viel Gedanken gemacht was ich alles ändern möchte, zum Glück eigentlich, vieles wird bleiben, jetzt so nach 2 Wochen herumflitzen...  

Specialized Stumpjumper FSR Expert 6Fattie 2016

Der Rahmen : ist seit langem wieder mal ein richtig schöner, vor allem die Farbgebung, das Rot geht in die Richtung Neon, bei Sonnenschein knallt es ganz schön. Das Grau besteht nur aus Klarlack mit Metallic Splitter von der groben Sorte, glitzert schön und darunter sieht man die Schichten/Lagen  vom Carbon. Dank Carbon Rahmen hält sich das Gewicht auch in grenzen, im Moment 13.3kg (mit leerem Kofferraum und NoTubesSystem)  

Red S Stumpjumper


Das Fahrwerk : Vorne 150mm und Hinten 135mm Federweg die Perfekt auf einander abgestimmt sind. Die Fox Float PP Elite Gabel spricht von der ersten ausfahrt seidenweich an, wenn ich auch 20PSI Druck weniger fahre als vorgegeben. leider nutze ich aber auch dann noch immer nicht den vollen Federweg ? da bin ich von der RS Pike anderes gewohnt. Fox Dämpfer, auch sehr sensibel, hier hingegen nutze ich den vollen FW aus, und das obwohl ich mit dem AutoSAG abgestimmt habe, bis jetzt das erste mal dass das so funktionierte, war bis dato nicht möglich ohne Luftdruck Anpassung per DämpferPumpe.
Was mich ein wenig stört ist die Farbgebung der Gabel, schade das Speci da nicht auch eine mit Kashima Beschichtung verbaut haben.
Aber es wird wohl eh noch eine Gabeländerung geben, vermutlich greif ich wieder zu einer RS Pike.

Front Fox 34 PP Elite 150mm // Boost110mm


Der Antrieb : 1mal 11 mehr brauch ich nicht. wenn ich auch zuerst dachte, dass das 28er Blatt an der Kurbel nicht etwas klein sei ? Aber leider bin ich richtig froh um das kleine, mehr dazu und Fahreindruck. Kurbel ist eine Sram S2200, kommt der Sram X0 Carbon Kurbel sehr nahe. Neu ist eine Lange Achse (101.5mm) verbaut, dies infolge Boost148 Hinterbau und ergibt so einen Kettenlinie von ca. 57mm. Kassette die schwere Modell GX, Schaltwerk X0 und Schalthebel X1  wanderten inzwischen an das alte Stumpy, aus Gewichts- und Hebelfunktions gründen.
die Kettenführung am vorderen Blatt ist eigentlich unnötig, werde ich bei Gelegenheit mal testen ob es auch ohne geht. Ein grobes Kettenrasseln hört man dank des guten Kettenstrebenschutzes nicht, Speci liefert auch noch ein Stück SiliconTape mit, mit dem man die Innenseite der Sitzstrebe bekleben kann.

   
Sram S2000 // Boost 148 // 28z KCNC 12z // Sram XO1


Bremsen : Da kann man nichts falsch machen, Shimano XT Trail 2016, passen farblich sehr gut zum Rahmen mit dem Grau metallic. Außer dass ich mit den Originalen Sintered Belägen ein höllisches Gekreische veranstaltet habe. k.a. die Beläge sehen auch etwas anders aus als meine Sintereden, habe ich inzwischen ausgetauscht und in die Tonne getreten. Bremsscheibe vorne noch auf 180mm verkleinert, 200er brauch ich nicht, unnötiges Gewicht und "wer Bremst, verliert", und um zudem über 35km/h zu kommen gilt schon als Speedrausch bei dem Bike, die Reifen bremsen von sich aus automatisch.

Sitz- und Lenkzone : Sattelstütze, die neue CommandPost IRcc, verfügt über bei dem ersten 2/3 eine Feinrasterung zur Verriegelung und die letzten cm als ganzes stück bis nach unten zu ganzen Absenkung. Der Auslösehebel ist anstelle von einem linken Triggerschalthebel auch in dessen Form und man kann ihn in allen Richtungen Einstellen/Anpassen um die gewünschte Ausrichtung passend zum Daumen zu erhalten.
Sattel SLR Flow, Griffe von Specialized die roten BodyGeometrie und der Syntace Vorbau vom ehemaligen Camber sind schon von Anfang an hier im Einsatz.  

LeftSide

Laufradsatz und Bereifung :  immer wieder mal was neues für mich, so auch in diesem Jahr. 1. 650b Felgengrösse 2. zusätzlich noch das "Plus" (+) als Reifendimension und 3. die Einbaubreiten von vorne 110mm und hinten 148mm. Ergibt Sumarsurum 27.5 x 3.0" Echt Fett die Reifen, und endlos Grip, vor allem wenn, wie ich bis jetzt, mit nur vorne 0.8 und hinten 1.0bar unterwegs war.
die Laufräder kommen eigentlich von DT Swiss, sind halt mit Roval Traverse belabelt, im Grunde handelt sich um 350er Naben und XM481 Felgen mit und das ganze wird von Revolution Speichen gehalten. Steifigkeit und Gewicht sind fürs erste unschlagbar, wenn auch die Felge doch etwas schmal ausfällt für den 3" breiten Reifen.
Laufräder werden mit der Zeit auch noch selbst neu aufgebaut, mit breiterer Felge (um die 50mm) vermutlich in Carbon und noch leichteren Naben.

Bereifung : da sag ich zuerst mal nicht viel, da sind noch Abklärungen mit Specilaized am laufen, aber der hintere Reifen , GroundControll 3", sifft jetzt nach 330km schon voll durch und steht kurz vor einem Reifenschaden an den Seitenwänden.
Da wird wohl noch ein Separater Beitrag folgen auch für zunkünftige Reifen und Tests

Wie Fährt sich dieser "Treker" ? einfach genial !! macht unglaublich spass, Bergab voll die Sänfte, die Reifen dämpfen die kleinen Wurzeln und Steine einfach weg und der Rest machen die 14cm Federweg.  Auch grobe, große Steine oder Fahrfehler, wenn man die Linienwahl mal nicht sauber getroffen hat, kein Problem einfach drüber rollen lassen, die breite der Reifen, fast 8cm !! haben in tiefsten furchen oder auf grossen Steinen auch ihren Halt.
Nachteil !! die breiten Reifen wollen natürlich Bergauf auch rollen bzw. ins Bewegung sein, und das braucht ein paar "Körner" in den Beinen, oder am Abend einen extra Teller Kondition (Kohlenhydrate). Mann könnte natürlich für den Uphill die Reifen voll aufpumpen und für die Abfahrt anpassen, macht mir hier aber keinen Sinn, zudem hat man auch auf ruppigen oder ausgewaschenen Uphills schön Grip. Da kommt auch das 28z Kettenblatt gerade gut, und lässt einem noch viel mehr fahren als sonst schon.            

und zum Schluss ein Kurzes "KnautschzoneReifen" Video ...    
15-09-04 6Fattie