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Samstag, 4. Juli 2015

Shimano XT 2016 BR-M8000 Bremse

In den letzten Wochen, Ausfahrten nervte meine alte Shimano XT Trail am Stumpjumper bei jeder Abfahrt, oder sogar auch nur bei kurzem anbremsen. Die Alte XT ist auch schon in die Jahre gekommen, war sie doch zuvor schon im S-Works Enduro und auch im RM Slayer im Einsatz, von daher ist ein Wechsel auf ein neueres Modell sicherlich ganz in Ordnung. Vor allem die hintere Bremse nervte mich am meisten, die Kolben stellten sich nicht mehr sauber und schnell zurück, auch gutes und mehrfaches Reinigen mit Bremsreiniger brachte keine Besserung.


Den Mehrpreis zu einer XTR wollt ich nicht ausgeben, vor allem ist die XTR gleichfarbig wie die alte XT, Chromfarben, wenn auch die neue nicht wirklich Schwarz ist, eher dunkel Grau-Metalic, aber mir eben vom Farbliche Schema besser ins Bild/Bike passt.

Beim ersten Auspacken viel gleich mal auf das die neue XT 2016 schlanker wurde, die Bremshebel selbst sind nicht mehr aus Alu, und die Schelle, für die Befestigung am Lenker ist mit einem "Push Opem" Button komplett aufklappbar.


Gewicht im Vergleich : Ohne Bremsbeläge, Adapter & Leitungen gekürzt!
alte XT BR-M785      ; vorne 251g hinten 272g
neue XT BR-M8000   ; vorne 240g hinten 258g





 Bei der Montage hat sich nicht viel geändert. Ausser dass die Bremssättel bei den Befestigungsschrauben dünner in der Aufnahme wurden, sprich all meine Originalen 180mm Adapter Schrauben waren zu lang. der Rest ist immer noch eine kleinigkeit, sofern man nicht 2 linke Hände hat. Leitungen länge ich immer selber ab. den Mehrpreis zahle ich nicht extra. Dank meines Alligator's ist das InsertPin einpressen in die Leitung auch schnell und sicher gemacht. Kurz Entlüften, wie immer mit dem kleinen Trichterchen, Griffweite und Freestroke einstellen und Fertig !!

Im Keller hatte ich noch etwas bedenken wegen der KunstoffBremshebel, aber auf dem Trail, mit Handschuhen, spürt man keinen Unterschied mehr. Der Hebel liegt gut am Finger, der Hebelweg fühlt sich weicher an, sprich bei der Alten war er eher Rupig und knarzte etwas, kann aber auch das Alter gewesen sein.

Ich fahre die Bremse wie immer mit Trail Belägen im Mix ; 1 Belag Organisch und 1 Belag Metal. für mich die beste Bremspower in jeder Situation, sei es Nass oder Staubtrocken.

Shimano XT 2016 BR-M8000 Shimano XT 2016 BR-M8000

Dienstag, 21. April 2015

FrühlingsZeit - ServiceZeit : Specialized Camber EVO

Etwas mehr als 1 Jahr im Einsatz war es bis jetzt, sprich 4960km wurden damit ge-schoben, -fahren, -flogen, und -genossen auf unzähligen Trails. Das Jahr hat seine Spuren hinterlassen, am Material, vor allem bei den Bremsen und Innenlager.

Antrieb :
Innenlager, habe ich jetzt ein Schritt in eine andere Richtung gewagt, mit dem neuen Hope Pressfit 46mm Innenlager. Das Lager hat Lagerschalen aus Alu und die Lager aus Edelstahl, bei den hoffe ich die gleiche gute Qualität wie bei den Naben.
Erster Eindruck; Die Kurbel lässt sich deutlich leichter drehen, als zuvor bei einem der Sram Innenlager.
Kette, da bin ich immer noch an meinem 3Kettensystem am testen. Im Moment ist wieder Kette N°1 montiert und läuft, schaltet wie eine Neue. Die Kassette zeigt übrigens dadurch noch keine grösseren  Verschleiss Erscheinungen, schaltete noch auf allen Gängen gleichmässig.
Kettenblatt, einzig dass war hinüber, nach den etlichen Kilometer, dass hörte sich nicht mehr gesund an. Die Kette blieb zwar am Ort wo sie hingehört, also kein Kettenverlust über dass ganze Jahr hinüber, auch nicht gegen Schluss. Aber das Knarzen ging mir einfach zu fest auf den Weckern wenn die Kette auf das Kettenblatt "gezogen" (Schräglauf) wurde. Da ich noch ein XX1 mit 30z für ein anders geplantes Projekt hier zu liegen hatte, wurde dieses halt verbaut. Irgendwann kommt dann doch mal ein schöneres Kettenblatt mit direct Montage ohne den Spider.  


Bremsen :
Bremsbeläge, seit einiger Zeit bin ich ja mit gemischten Belägen unterwegs, sprich von den 2 Belägen pro Bremssattel, ist 1ner Sintered und 1ner Organisch. Nachteil halt ist dass sich der Organische etwas schneller abnutzt.

Bremsscheibe hinten, die war auch durch, die Beläge schliffen schon durch einen Grand-Canyon, auch kein wunder, die Scheibe war zuvor schon im Enduro im Einsatz und etliche 10'000, wenn nicht 100'000hm an Downhills abgebremst.  



Für die kommende Saison hab auch ein Paar Neuteile verbaut.
-Zur Gewichtsreduzierung, vorne und hinten wurden die Schnellspanner der Steckachsen durch SchraubAchsen von CarbonTi verbaut.

X-Lock 15mm RockShox X-Lock CarbonTi 12x142mm

-Für das Fahrwerk verbaute ich ein RockShox Monarch DebonAir, wie auch schon beim Stumpy, und bietet dem Camber ein neues Fahrgefühl, im allgemeinen ist der Dämpfer straffer abgestimmt, der Federweg fühl sich schön gleichmässig genutzt an. Der alte Fox CTD sacke im 1. Drittel vom FW einfach durch. Der RS Monrach muss zwar etwas heftig eingefahren werden, dass habe ich da erst letztens geschafft als ich mit dem Bike den GempenNordTrail fuhr, danach hatte ich ertmals den vollen FW genutzt.


RockShox Monarch DebonAir

-Sitzzone, auch da sitze ich neu auf einem SelleItalia SLR Flow, ohne Loch im Sattel konnte ich nicht mehr fahren, die unterschiede zum Stumpy waren auf langen Touren nicht mehr ertragbar.
An der Sattelstütze hab ich noch das untere Rohr mit 3M Folie beklebt, ergibt dadurch eine schöne schwarze SattelStütze. Die Uptimizer funktioniert noch immer 1A, keine Problem damit, zwar etwas minimales Spiel an der Sattelnase nach Link/Rechts, aber nicht spürbar beim Fahren.


-Pedale, da gab es eine kurzes Intermezzo mit Look S-Track. Nach etlichen Jahren mit CrankBrothers versuchte ich etwas neues, denn meine Mallet Pedale sind meist nicht mehr Original, teilweise hab ich mir selbst da und dort eine U-Scheibe zurecht geschnitzt, so dass die Pedale noch fahrbar sind/waren, da es teilweise einfach zuviel Spiel auf der Achse gab.
Die Look S-Track sind sehr variable Pedale, es gibt div. Kunststoffkörper zum Anschrauben so dass man etwas mehr an Auflagefläche hat. Leider konnte ich bei meinen 2 Paar (1x am Camber & 1x am Stumpy) nirgends eine Bewegungsfreiheit von den versprochenen 3° feststellen. Auch war das Ein- und Ausklicken am Anfang sehr mühsam, es brauchte teils sehr viel Kraftaufwand. Für mich waren diese Pedale nach kürzester Zeit, keine Pedale für Trails und Abfahrten kniffliger stellen. Auch diese Gummipuffer an den Cleats waren nach nur etwa 3 Ausfahrten fast schon durchgekaut.

Inzwischen habe ich in meiner Schatztruhe ein paar alte Schwarze Mallet 2 gefunden und fahre diese wieder am Camber.



Camber EVO '14 IMG_4933

Auf weitere 1000nde Kilometer mit dem Camber, zwar nicht so viele, da dass Stumpy ja auch noch zum Zug kommen soll... 

Samstag, 26. April 2014

Specialized Camber Expert EVO 29

Kleines Fazit nach 3 Monaten, 1078km, 20620hm, mit meinem neuen Speci Camber Expert.

Unglaublich wie 29 Zoll fahren so spass machen kann, seit ich das Camber habe, steht das Enduro nur noch im Keller. Auch mit 4cm weniger Federweg, lassen sich alle Trails und Touren genauso schnell, Spassig und mit voller Freude fahren wie letztes Jahr mit dem Enduro.
Am meisten bemerkbar machen sich die 29 Zoll bei Trails mit vielen Wurzeln und dem Jurafels hier bemerkbar, da rollt das Bike schon deutlich besser über all die Hindernisse als noch die alten 26 Zoll.

Im Uphill macht sich vor allem das leichte Gewicht bemerkbar, ich hab es inzwischen bis unter 12kg geschafft zu reduzieren. Von hause aus, direkt aus dem Karton wog es um die 13kg. Die Traktion aufwärts ist echt genial, liegt auch schön an der Sitzposition, welche sich schön Zentriert IM bike anfühlt. Ich bin schon stellen gefahren, Spitzkehren, die zuvor nie schaffte, mit keinem Bike je zuvor.

Abwärts, die 120mm Federweg fühlen sich nach mehr an, vor allem mit der RockShox Pike, hät ja nie gedacht so von einer Gabel zu schwärmen wie die Pike. Ist lange her dass ich bei einer Gabel so regelmässig den Vollen Federweg nutzte. Der Dämpfer ist Speci typisch perfekt auf, oder mit der Gabel abgestimmt. Das Auto-Sag Ventil erleichtert einem sehr die Arbeit beim einstellen des Dämpfers.  

Alle Bilder, in Gross, siehe wie immer unter Flickr Album ; Speci Camber Expert EVO 29" 

Specialized Camber Expert EVO Carbon 29" 2014 Specialized Camber Expert EVO Carbon 29" 2014

Nicht mehr alle Teile sind Aktuell wie auf den Bildern da oben, von Mitte März.
Deshalb hier mal einen Part-Liste mit einzelnen Erklärungen ;

Rahmen ; Camber Expert EVO Gr. L
Dämpfer ; Fox
Gabel ; RockShox Pike 120mm
Steuersatz ; Specialized
Vorbau ; Syntace MegaForce 2 40mm
Lenker ; Ritchey WCS X2 Trail
Griffe ; Sars
Bremsen vo ; Shimano XT Trail
Bremsscheibe vo ; Shimano XT 180mm
Bremsen hi ; Shimano XT Trail
Bremsscheibe hi ; Shimano XT 180mm
Schalthebel ; X.O 1
Schaltwerk ; X.O 1 mit KCNC Schalträdchen 12z
Kurbel ; S2000 Sram
Kettenblatt ; XX1 Spider mit 30z XX1 Kettenblatt,
Kurbelgummi ; RaceFace
Innenlager ; PF30
Pedale ; Mallet 2 Custom
Schläuche ; nö, 1/2 li DrinkMilch
Kette ; PC950 XX1
Kasette ; XX1
Bereifung hi ; Specialized Purgatory Control 2.3“ 
Bereifung vo ; Continetal MountainKing 2.2“
Speichen ; Sapin CX-Ray
Felge hi ; ZTR Arch EX
Felge vo ; ZTR Arch EX
Nabe hi ; swiss made ; pop-products 
Nabe vo ; DT Swiss 240s  
Sattelstütze ; swiss made ; Uptimizer HC Tall 125mm von YEP Components
Klemme ; swiss made ; pop-products 
Sattel ; Selle Italia SLR XC
und hi und da ein Titanschräubchen

Bei der Übersetzung, vorderes Kettenblatt, reduzierte ich inzwischen die Zähnezahl bis auf 30, anfänglich fuhr ich noch 34z, brauchte da aber die letzen Gänge, mit 34 - 10 einfach selten bis gar nicht. Die Originalen 32z sind, oder waren gerade so mittelmas, die ganz steilen Uphills liessen sich zwar hochdrücken aber Entspanntes fahren ist was anderes. Und wieder brauchte ich den letzten Gang nur selten. Deshalb der Tausch, auch zur leichtern Variante, man spart immerhin 70g, mit einem XX1 Spider und Kettenblatt.  Auch einzelne Teile wurden wieder mit Liebe Getunt, siehe Schaltwerk.  
   
Sram XX1 30z KCNC & X01

Die Reifenwahl war nicht einfach, alles wieder auf Null, viele 26" Reifen gibt es in 29" einfach (noch) nicht. Da hiess es einfach Probefahren, Purgatory, Butcher, GroundControll bin ich alle in diversen Varianten Gefahren, vorne wie hinten. Aber am Schluss griff ich vorne wieder zu einem Continetal MountainKing, baut zwar nur 2.2" breit, hat aber ein viel Agressiveres Profil, im Vergleich zum GroundControll und ist einiges leichter, fast 100g, als der Butcher.
Mit dem Conti MK hatte ich letztes Jahr schon gute Erfahrungen gesammelt am Enduro, mit Ihm schaffe ich kurven gespickt mit Wurzeln wie sonst mit keinem.

     CONTI MK 29x2.2" Uptimizer & POP-Products

Sehr Unauffällig verhält sich auch die Sattelstütze, welche übrigens Swiss-Made ist. die Uptimizer HC Tal 125mm, von Yep-Components ist für 469.-SFr direkt beziehbar. Die Stütze selbst ist Super verarbeitet, Leicht und total einfach zu montieren, man braucht nicht mal eine Bedienungsanleitung, alles selbst erklärend. Einzig mit dem Auslösehebel, der selbe wie die CB Joplin verwendete, kam ich nicht klar, der lies sich bei mir nicht wirklich am Lenker so befestigen, wie ich es wollte, ausserdem ist der Auslöseweg per Hebel der Stütze so kurz, dass, wenn das Kabel zu fest vorgespannt wird, die Stütze sich bereits absenkt. Aus dem Grund verbaute ich einen Auslösehebel von GravityDropper, welcher im gleichen System verfährt, aber einfach weniger Klappert bei der Fahrt.
Auch bald 3 Monate im Einsatz und die Stütze hat noch kein spürbares Spiel in irgendwelche Richtungen, im Gegensatz zu all jenen anderen Absenkbaren Sattelstützen die ich bis dahin gefahren bin, alle hatten mit der Zeit solche Probleme, die einten früher wie z.b. KS LEV, CommandPost, CB Joplin, andere später wie die GravityDropper.  

Upitmizer & GravityDropper Swiss-Made : Uptimizer

Zuviel Leichtbau ist nicht immer gut, dass musste, bzw. kam ich zu spüren bei den Laufrädern. Mein Fahrstil ist wohl doch etwas gröber, ab und an lass ich es doch gern krachen. Die Hinterrad Nabe von POP-Products hielt meinen Fahrkünsten nicht lange stand, schon nach kürzester Zeit hatte die Nabe Spiel, Anfänglich lies es sich noch korrigieren, irgendwann war dann Schluss und beim Zerlegen der Nabe Plumste das Lager, Bremsseitig, einfach aus der Nabe raus :-( .
Nach einer neuen Einzelteile Bestellung, einem Wochenende, mit Einspeichen und Zentrieren, war immerhin mein erstes Rad welches ich selbst aufgebaut habe, deshalb dieses lange Zeitfenster. Stand ein neues Hinterrad im Bike, mit DT Swiss 240s Nabe, Sapin XC-Ray Speichen und ZTR Arch EX Felge. Bis jetzt hält alles stand, 1-2mal musste etwas nach zentriert werden. Aber ich bin schon etwas Stolz auf mein Hinterrad, immerhin Selbstaufgebaut und es Hält !    

POP-Products DT 240s




Dienstag, 27. August 2013

Bremsbelagwechsel Shimano XT BR-M785

Auf der gestrigen Ausfahrt hat sich meine vordere Bremse lautstark zu Wort gemeldet und schreiend nach neuen Belägen verlangt.

So was merkt man, wenn es sich anhört wie Metal auf Metal schleift.
Zu sehen beim Bild rechts, bei der Feder im rechten Eck, zwar nur ein kleiner Hinweis, wäre aber die Abfahrt länger gewesen wäre das nicht mehr bei dem kleinen Kratzer geblieben.
Wenn es ganz dumm geht, man die kratz Geräusche ignoriert und weiter fährt, kann es teuer werden und es braucht nicht nur neue Bremsbeläge sondern auch eine neue Scheibe.

Der verschleiss, siehe Bild links, ist bei mir von einem halben Jahr, 1900km und etwa 40000hm.  


Das wechseln der Beläge ist nicht schwer, sofern man nicht 2 linke Hände hat.
Dazu braucht es sicher mal :
- 3mm Inbusschlüssel
- Spitzzange
- Neue Bremsbeläge, meine Favoriten siehe HIER.
- nützlich ist auch der kleine entlüftungs Trichter mit der Bezeichnung : I-Bleeding-Kit BL-M575
- 1 Reifenheber
und gedult und kein gemurkse...

der Reihe nach :
- Vor- oder Hinter- Rad Ausbauen
- mit der Spitzzange die kleine Sicherungsfeder von der Belagsicherungsschraube entfernen
(je nach Modell ist aber auch nur ein Splint verbaut) an stelle von der Belagsicherungsschraube.
- Alte Beläge entfernen.
- Bremssattel vom alten Bremsstaub reinigen.
- den kleinen Trichter oben am Bremsgriff montieren, siehe Bild, Stöpsel im Trichter inneren Entfernen.
- Beide Kolben am Bremssattel mit dem Reifenheber zurückdrücken.
- Neue Beläge montieren, Vorsicht !! auf die richtige Richtung achten.    
- Splint oder Belagsicherungsschraube inkl. Feder wieder montieren.
- Vorderrad montieren.
- am Bremsgriff Druckpunktkontrolle, Bremshebel 2-3mal ziehen, öl wird wieder zurück in den Bremsghebel laufen, ev. kommen auch ein paar Luftblässchen zum Vorschein.
- Trichter mit dem Stöpsel verschliessen und abschrauben
- Bremshebel mit der Schraube verschliessen und in die richtige Richtung stellen.

Dass sollte es gewesen sein.

Ein Einstellen bzw. neu ausrichten des Bremssattels war bei mir noch nie nötig, nach einem Belagswechsel.

Einen Detailplan für die Montage der Bremse findet man HIER