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Sonntag, 9. August 2015

Specialized Awol Comp : Update

Scheint so dass das Awol ein sehr beliebtes Radl ist, noch kein Beitrag von mir wurde soo oft angeklickt, hat sogar das Camber in kürzester Zeit überholt.
Auch im IBC ist ja der "Fred" über das Radl sehr beliebt, was mich als Thread Starter umso mehr freut.

Im Mai hab ich den Entschluss gefasst mein Awol etwas leichtfüssiger zu machen, ist doch das Surly Front Rack mit 1.2kg  kein Leichtgewicht, und an dem lässt es sich am meisten gewicht sparen. Zu dem ich eh meist mit nur einer FrontSeitenTasche unterwegs bin, ist der schwere ChromeStahlTräger einfach überdimensioniert. Der zog zwar alle Blicke auf sich, ist aber nach dem Umbau noch immer so...


Ich suchte einen Träger in der art vom Speedvagen UrbanRacer, nur war dieser dort eine Custom Anfertigung.
All zu viele FrontTräger Hersteller gibt es zum Glück nicht, bei Salsa wurde ich dann mit dem DownUnder HD fündig, welcher mir genau für meine Vorstellungen passte
.
Ausserdem wollt ich die FrontLampe neu anbringen, da hat doch Supernova seit kurzem die HBM im Sortiment, wieder was nicht alltägliches, genau richtig für mich. Einziger Nachteil der Lampe, sie lässt sich NICHT Ausschalten, stört mich aber nicht , so wird mann weniger übersehen, wenn da was WeissGrellesLeutendes daher gefahren kommt.
ein weiterer Nachteil die Lampe lässt sich nicht drehen, das Glas ist geschliffen, für einen perfekten Lichtkegel.



Bei der Lichtanlage war es eigentlich wieder das Ziel die Verkabelung im Steuerrohr
unter zu bringen, ich hatte noch einen alten Syncros Vorbau im Einzelteilelager, der schien mir genau richtig, mit genug Material, Massiv und grossen Öffnungen für die Kabel. Einzig für den Eingang der Kabel in den Vorbau musste ich etwas Hand anlegen, ich hatte aber nie bedenken wegen der Stabilität, da haben wir früher an ganz anderen Orten Löcher in teile gebohrt und dies hielt auch, mehr oder weniger :-/ .


Nur passte mir der Vorbau im Winkel und Länge nicht, fühlte sich einfach zu Lang und Steil an, auch ein paar Fahrten mehr, änderten das wohlfühlen auf dem Rad nicht. So zog ich ich halt wieder in den Keller und bastelte mir den alten Syntace Vorbau ans Rad. Nur konnte ich da die Verkabelung nicht intern unterbringen, der Syntace hat im innern ganz andere Platzverhältnisse. Um die Kabel dennoch schön zu verlegen griff ich zu Spiralband, damit lassen es sich die Kabel schöner verbinden als mit einem dutzend Kabelbinder.




Das neuste Teil welches ich erst gerade letzte Woche verbaut hab, ist vorne eine Kettenführung. Ich hab zwar vollstes vertrauen in das Wolftooth Kettenblatt dass die Kette immer drauf bleibt, beim Stumpy ist sie mir bis jetzt noch nie abhanden gekommen. Aber sicher ist sicher, zudem passt die Führung farblich wie auch von der Bauart ans Rad.

 


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Specialized Awol Comp Custom 2015

Links zu weiteren Beiträgen vom Awol : 

Sonntag, 11. Januar 2015

Specialized Awol Custom 2015

Ein Rad für alles, sei es für den Arbeitsweg, Einkaufen, oder vielleicht sogar Ferien. Sowas aufzubauen, dass war mein Plan letztes Jahr. Fasziniert haben mich Bilder vom Awol von Anfang an, als ich die ersten auf Flickr sah. Im Juli 2014 erkundigte ich mich bei meinem Händler über Preise und Lieferdatum. Die Preise waren relativ tief, 1800.- SFr. für Komplett oder 700.-SFr. für Rahmenset. Mit der Auslieferung würde es aber etwas dauern, alle 2014er Modelle waren schon vergriffen. So Bestellte ich mir ein 2015er FrameSet.
Das erste vorangekündigte Auslieferdatum, Sept. 14, wurde verschoben auf Okt.14 dann folgte Nov.14, aber es wurde sogar Dezember 14, bis der Rahmen bei mir stand.

Specialized Awol Comp 2015 Projekt 2015

In der Wartezeit machte ich mir viele Gedanken über den Aufbau, Dropbar (Rennvelo-Lenker) oder Flatbar (wie beim Bike) ? Antrieb, vorne 2-fach oder doch nur 1mal 11 ? Gepäcktransport, vorne, hinten oder beides ? Mit der Zeit kamen dann so einiges an Teile zusammen.
Bei den Laufräder war ich mir schnell einig, Aufbau komplett selbstgemacht. Bei den Felgen griff ich zur ZTR Arch EX, die halten schon im Camber schon alles mit meinem Fahrstil aus, und da geht es etwas härter zu und her. Speichen von Sapim, Nabe vorne; Dynamo von Supernova, Nabe hinten; DT Swiss 240s, sehr variabel in Sachen Freilauf.

Das nächste Kapitel, ist eigentlich ein Reinfall, Lenker und Bremsen.
Ich hätte auf meine Innere stimme hören sollen, welche ganz am Anfang sagte, Aufbau mit mit Flatbar und normalen MTB-Discbremsen. Aber ich lies mich verleiten von den unzähligen Bildern mit Dropbar, zudem kam im Oktober noch die neue Sram Force CX1 auf den Markt, welche mich so schelmisch anlachte und mir zu flüsterte "Kauf-mich-Kauf-mich"...
Nur gab es da eine kleine disharmonie, mit 1mal 11 von der Force CX1 komme ich wohl keinen anstieg hoch, da die Kassette nur gerade 11-32 Zähne hat, geschweige dann noch mit eventuell Gepäck. Die Lösung mit 1x11 wär natürlich die XX1 Kassette mit den 10-42 Zähnen.
Sram schreibt zwar dass die Force CX1 nicht mit der XX1 kompatibel sei, was ja auf die eint oder andere art stimmt, wenn sie direkt so verbauen will. Ich wollte dass natürlich wieder nicht glauben, denn die Schaltwerke unterscheiden sich sich nur minimalst. die Ketten sind so oder so die selben, 11-fach Kassetten sind auch alle gleich breit, also wo liegt der Wurm begraben. Irgendwo im Netz fand ich ein Stork-Quer-Rad mit dem Aufbau von XX1 und Force CX1. Ich bekam den Tipp, ich soll die Finnen der Schaltwerke vergleichen. Und siehe da, die Finne des Force CX Schaltwerks ist etwas kürzer gebaut. Wenn man jetzt diese Finne an das XX1 Schaltwerk baut, kann damit die XX1 Kassette (10-42z) in der Kombination mit den Force CX1 Schalt- und Bremshebel gefahren werden.

Sram XX1 vs. Sram Force CX1 Sram Force CX1 1.Rollout Awol

So sah dann der erste Zwischenstand aus, für die erste kurze Testfahrt. Zwar Funktionierte die Schaltung reibungslos, nur war mir das das ganze einfach viel zu gestreckt, schon nach kürzester Zeit macht sich mein Rücken bemerkbar, wie soll ich damit Stunden auf dem Rad verbringen ?
Entweder es passt von Anfang an, oder halt eben nicht, zum Glück, machte ich diese Erfahrung noch früh genug. Leider waren die Tage nach der Testfahrt noch schmerzvoller. Somit entschied ich mich um zu denken und wieder ab- und zurück zu bauen.

Die suche nach einem passenden Ersatz Lenker endete beim Salsa Bend 2, bei den Bremsen hatte ich noch eine günstige Shimano hier zu liegen, von einem anderen Projekt.
Bis der Lenker aber eintraf verweilte ich mich mit dem Surly Front Rack, en wares Bastelabenteuer, so viele Schrauben und Einzelteile, dazu der Träger selbst mit einem staatlichen Gewicht von 1.134kg

Surly Front Rack Montage Surly Front Rack Montage Surly Front Rack Montage

Die Licht und Elektronik Analage wollte auch noch verbaut werden, welche komplett von Supernova kommt. Zusätzliches Feature der Plug, Akkulader, welcher vom Nabendynamo den Strom abzweigt.
Die ganze Verkabelung wollte ich unauffällig verstecken, am Front-Rack wurde das licht Kabel mit Hilfe von Isolierband gut getarnt umwickelt. Die Verbindung der Kabel und Stecker von Front- und Rücklicht versteckte ich im Steuerrohr, Bastelte mir noch einen Deckel als Spritzschutz für unten an das Steuerrohr.

Supernova The Plug Supernova

Sisifus Arbeit... Verkabelung im Steuerrohr

Noch vor Weihnachten war das "Wunder" vollbracht, alles Funktionierte, Leuchtete, Bremste und schaltete so wie sein sollte. Dann durfte es auch zum Fotoshooting hinhalten...

Specialized Awol Comp 2015 Custom Specialized Awol Comp 2015 Custom Specialized Awol Comp 2015 Custom

the Plug Untitled Brooks

XX1 Specialized Renegade 1.8" Supernova Dynamo

Surly front Rack Supernova Surly front Rack

Das Rad, oder Stealth-Bomber, Militär-Velo oder was auch immer für Namen einem bei dessen Anblick in denn Sinn kommt, fährt sich sehr Bequem, auch dank der Sattelstützfederung von USE Vybe, dem Sattel von Brooks mit dem auch ohne Hoseneinlagen es sich mehrere Stunden fahren lässt. Es Rollt leicht und gut, dank dem Specialized Renegade 1.8" welcher auch noch eine Dämpfung besitzt dank dem Volumen und bietet guten Grip auf der Forstautobahn.

Die ersten 200 Kilometer wurden bereits abgefahren...

Awol on Tour

Weitere unzählige werden folgen...

Links zu weitern Beiträgen vom Awol :

Awol Update N° 1  ; August 2015
Awol Update N° 2  ; Mai 2016


Samstag, 26. April 2014

Specialized Camber Expert EVO 29

Kleines Fazit nach 3 Monaten, 1078km, 20620hm, mit meinem neuen Speci Camber Expert.

Unglaublich wie 29 Zoll fahren so spass machen kann, seit ich das Camber habe, steht das Enduro nur noch im Keller. Auch mit 4cm weniger Federweg, lassen sich alle Trails und Touren genauso schnell, Spassig und mit voller Freude fahren wie letztes Jahr mit dem Enduro.
Am meisten bemerkbar machen sich die 29 Zoll bei Trails mit vielen Wurzeln und dem Jurafels hier bemerkbar, da rollt das Bike schon deutlich besser über all die Hindernisse als noch die alten 26 Zoll.

Im Uphill macht sich vor allem das leichte Gewicht bemerkbar, ich hab es inzwischen bis unter 12kg geschafft zu reduzieren. Von hause aus, direkt aus dem Karton wog es um die 13kg. Die Traktion aufwärts ist echt genial, liegt auch schön an der Sitzposition, welche sich schön Zentriert IM bike anfühlt. Ich bin schon stellen gefahren, Spitzkehren, die zuvor nie schaffte, mit keinem Bike je zuvor.

Abwärts, die 120mm Federweg fühlen sich nach mehr an, vor allem mit der RockShox Pike, hät ja nie gedacht so von einer Gabel zu schwärmen wie die Pike. Ist lange her dass ich bei einer Gabel so regelmässig den Vollen Federweg nutzte. Der Dämpfer ist Speci typisch perfekt auf, oder mit der Gabel abgestimmt. Das Auto-Sag Ventil erleichtert einem sehr die Arbeit beim einstellen des Dämpfers.  

Alle Bilder, in Gross, siehe wie immer unter Flickr Album ; Speci Camber Expert EVO 29" 

Specialized Camber Expert EVO Carbon 29" 2014 Specialized Camber Expert EVO Carbon 29" 2014

Nicht mehr alle Teile sind Aktuell wie auf den Bildern da oben, von Mitte März.
Deshalb hier mal einen Part-Liste mit einzelnen Erklärungen ;

Rahmen ; Camber Expert EVO Gr. L
Dämpfer ; Fox
Gabel ; RockShox Pike 120mm
Steuersatz ; Specialized
Vorbau ; Syntace MegaForce 2 40mm
Lenker ; Ritchey WCS X2 Trail
Griffe ; Sars
Bremsen vo ; Shimano XT Trail
Bremsscheibe vo ; Shimano XT 180mm
Bremsen hi ; Shimano XT Trail
Bremsscheibe hi ; Shimano XT 180mm
Schalthebel ; X.O 1
Schaltwerk ; X.O 1 mit KCNC Schalträdchen 12z
Kurbel ; S2000 Sram
Kettenblatt ; XX1 Spider mit 30z XX1 Kettenblatt,
Kurbelgummi ; RaceFace
Innenlager ; PF30
Pedale ; Mallet 2 Custom
Schläuche ; nö, 1/2 li DrinkMilch
Kette ; PC950 XX1
Kasette ; XX1
Bereifung hi ; Specialized Purgatory Control 2.3“ 
Bereifung vo ; Continetal MountainKing 2.2“
Speichen ; Sapin CX-Ray
Felge hi ; ZTR Arch EX
Felge vo ; ZTR Arch EX
Nabe hi ; swiss made ; pop-products 
Nabe vo ; DT Swiss 240s  
Sattelstütze ; swiss made ; Uptimizer HC Tall 125mm von YEP Components
Klemme ; swiss made ; pop-products 
Sattel ; Selle Italia SLR XC
und hi und da ein Titanschräubchen

Bei der Übersetzung, vorderes Kettenblatt, reduzierte ich inzwischen die Zähnezahl bis auf 30, anfänglich fuhr ich noch 34z, brauchte da aber die letzen Gänge, mit 34 - 10 einfach selten bis gar nicht. Die Originalen 32z sind, oder waren gerade so mittelmas, die ganz steilen Uphills liessen sich zwar hochdrücken aber Entspanntes fahren ist was anderes. Und wieder brauchte ich den letzten Gang nur selten. Deshalb der Tausch, auch zur leichtern Variante, man spart immerhin 70g, mit einem XX1 Spider und Kettenblatt.  Auch einzelne Teile wurden wieder mit Liebe Getunt, siehe Schaltwerk.  
   
Sram XX1 30z KCNC & X01

Die Reifenwahl war nicht einfach, alles wieder auf Null, viele 26" Reifen gibt es in 29" einfach (noch) nicht. Da hiess es einfach Probefahren, Purgatory, Butcher, GroundControll bin ich alle in diversen Varianten Gefahren, vorne wie hinten. Aber am Schluss griff ich vorne wieder zu einem Continetal MountainKing, baut zwar nur 2.2" breit, hat aber ein viel Agressiveres Profil, im Vergleich zum GroundControll und ist einiges leichter, fast 100g, als der Butcher.
Mit dem Conti MK hatte ich letztes Jahr schon gute Erfahrungen gesammelt am Enduro, mit Ihm schaffe ich kurven gespickt mit Wurzeln wie sonst mit keinem.

     CONTI MK 29x2.2" Uptimizer & POP-Products

Sehr Unauffällig verhält sich auch die Sattelstütze, welche übrigens Swiss-Made ist. die Uptimizer HC Tal 125mm, von Yep-Components ist für 469.-SFr direkt beziehbar. Die Stütze selbst ist Super verarbeitet, Leicht und total einfach zu montieren, man braucht nicht mal eine Bedienungsanleitung, alles selbst erklärend. Einzig mit dem Auslösehebel, der selbe wie die CB Joplin verwendete, kam ich nicht klar, der lies sich bei mir nicht wirklich am Lenker so befestigen, wie ich es wollte, ausserdem ist der Auslöseweg per Hebel der Stütze so kurz, dass, wenn das Kabel zu fest vorgespannt wird, die Stütze sich bereits absenkt. Aus dem Grund verbaute ich einen Auslösehebel von GravityDropper, welcher im gleichen System verfährt, aber einfach weniger Klappert bei der Fahrt.
Auch bald 3 Monate im Einsatz und die Stütze hat noch kein spürbares Spiel in irgendwelche Richtungen, im Gegensatz zu all jenen anderen Absenkbaren Sattelstützen die ich bis dahin gefahren bin, alle hatten mit der Zeit solche Probleme, die einten früher wie z.b. KS LEV, CommandPost, CB Joplin, andere später wie die GravityDropper.  

Upitmizer & GravityDropper Swiss-Made : Uptimizer

Zuviel Leichtbau ist nicht immer gut, dass musste, bzw. kam ich zu spüren bei den Laufrädern. Mein Fahrstil ist wohl doch etwas gröber, ab und an lass ich es doch gern krachen. Die Hinterrad Nabe von POP-Products hielt meinen Fahrkünsten nicht lange stand, schon nach kürzester Zeit hatte die Nabe Spiel, Anfänglich lies es sich noch korrigieren, irgendwann war dann Schluss und beim Zerlegen der Nabe Plumste das Lager, Bremsseitig, einfach aus der Nabe raus :-( .
Nach einer neuen Einzelteile Bestellung, einem Wochenende, mit Einspeichen und Zentrieren, war immerhin mein erstes Rad welches ich selbst aufgebaut habe, deshalb dieses lange Zeitfenster. Stand ein neues Hinterrad im Bike, mit DT Swiss 240s Nabe, Sapin XC-Ray Speichen und ZTR Arch EX Felge. Bis jetzt hält alles stand, 1-2mal musste etwas nach zentriert werden. Aber ich bin schon etwas Stolz auf mein Hinterrad, immerhin Selbstaufgebaut und es Hält !    

POP-Products DT 240s