Sonntag, 2. Oktober 2011

Wen das Laub raschelt

Es ist Oktober und draussen hat es über 20 Grad, ungewohnt, für diese Jahreszeit in Shorts und kurzem Shirt zu Biken.

die sonne lacht

Die Trails sind inzwischen Staubtrocken, vom vielen Sonnenschein der letzten Tagen und dass verleitet einem nicht Langsam zu Fahren.

So lange das ganze übersichtlich ist alles kein Problem, aber auf meiner Schneemattrunde, hab ich seit neustem eine Stelle bei der ich etwas abkürze, wegen eines Wurzelstocks und Baumes, der mir den Flow nimmt, zisch ich da kurz durchs Unterholz. Die letzten paar male ging immer alles flott und gut.

Aber heute, leider nicht, dass komische, ein paar Sekunden davor, hatte ich eine Gedankenblitz, der mir sagte ich sei zu schnell unterwegs.

Leider war es dann schon zu spät. Von 30 auf Null (km/h) in Null-Komma-Nix.
Und ich bremste schon mit dem Ellenbogen im Waldboden, sah das Laub an der Brille vorbei Fliegen und hörte das Laub an den Ohren Rascheln.

Ein blöder Ast von einer Fichte lag da und hebelte mich aus. Ein verdrehter Lenker und etwas Luftverlust am Vorderrad waren schnell behoben am Bike. An mir, ein schön zerkratzter rechter Arm bis hoch zu zur Schulter. Und die Einsicht dass wenn man den Daumen zwischen Trigger Schalthebel und Lenker verklemmt, der bei einem Abflug das einzige Bindeglied zwischen Bike und Körper ist, sich sehr Überdehnt anfühlt, aber zum Glück nicht Gebrochen ist...

Kommentare:

  1. Uhh, das geht manchmal schneller als man denkt. Dann hoffe ich, dass es nicht so schlimm ist und wünsche gute Besserung!

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  2. Hoffentlich nicht's nachhaltiges an Biker und Bike. Bleib gesund!

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  3. Fichtenäste sind mir auch schon fies im Wege gelegen… Es wird Zeit, dass die gute alte Gripshift wieder eingeführt wird ;-)

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