Samstag, 14. März 2015

Specialized Stumpjumper FSR Comp Carbon 29" 2015

Das Bike war gar nicht geplant, für das 2015 hätte mit dem Awol fertig sein sollen, sprich keine Fuhrpark Erweiterung war geplant.
Aber wie es so ist, es kommt sehr schnell anders als man es erwartet.

Zwar spielte ich letztes Jahr schon mit dem Gedanken mir ein Stumpjumper zu zulegen, mir gefiel aber meist die Farbgestaltung am Rahmen nicht. Und auch im Sept.2014 als ich das erste mal den 2015er Katalog studierte, fiel mir keins auf. Leider war das Rot/Schwarze nicht unter den Abbildungen.

Zu Gesicht bekam ich dieses Modell erst gegen ende November 2014, als ich bei meinem Localdealer mich erkundigte nach dem stand der Lieferung für das Awol.  Da wurde das komplette Bike gerade aus dem Karton gezogen und aufgebaut für die Ausstellung.  Es war wie Liebe auf den ersten Blick, aber ich hatte nur Augen für den Rahmen, alle andere Teile blendete ich aus, und stellte es mir schon vor, mit meinen Lieblings Parts, der Rahmen hat in dieser Farbgebung viel Potenzial. Aber eben mein Budget war eigentlich auf das Awol fixiert. 2-3 Wochen später bei der Abholung des Awol wurde es mir wieder schmackhaft gemacht, das Stumpy, es wurde mir regelrecht unter die Nase geschoben, "Mach doch ne kurze Probefahrt!!" Na Toll !! Ab da war es Definitiv geschehen um mich und das Bike, ich Reservierte mir die "Schwarz/Rote Schönheit"

Abgeholt wurde es im Dezember, und gleich auf die Schlachtbank geführt, siehe Bild oben.
In der Zwischenzeit wurden Parts zusammen gesucht, Bestellt oder auf die Warteliste gesetzt. Viele zukünftige Teile waren aber noch vorhanden vom S-Works Enduro, wie z.b. Bremsen, Vorbau, Lenker und Kurbeln.
Die Alten Teile wurden alle verkauft oder wiederverwendet, wie z.b. die Bremsen die ans Awol montiert wurden.  Der Aufbau war keinesfalls schnell und zog sich bis Anfang Februar hin.

Die Farbgebung war klar, in Rot-Schwarz und ein wenig Weiss, meist nur Schriftzüge.
Die Decals bei der Gabel wie schon oft bestellte ich via SlikGraphics passend zum Rahmen in Rot.

Fahrwerk, Gabel; wie schon im Camber, immer noch voll zufrieden damit, Leistet sehr gute Dienste, die RockShox Pike, mit 140mm, passt auch besser in den Rahmen, also der Übergang zwischen Rahmen und Gabel viel Fliesender, im Gegensatz zur Original verbauten RS Relevation, mit 130mm, die so was von verloren in dem Bike, sah zu Dürr und zu filigran aus.

Auch beim Dämpfer wollte ich etwas anderes Verbauen. Nach etwas Nachforschung, welche eher negativ ausfiel, da dies noch niemand versuchte, bot ich mich halt als Versuchskarnickel an.

Verbaut hab ich einen RockShox Monarch DebonAir RT3, in 197x51mm (Original ist 197x48mm), inkl. AutoSag. Die 3mm mehr Hub ergeben PieMalDaumen ca. 138mm Federweg.
Platz zwischen Hinterbau und Rahmen ist genügend vorhanden bei komplett eingefedertem Dämpfer.

RS Monarch Debonair 197x51mm Wolftooth 30z & Sram X0 BB30

Beim Antrieb, Schaltung hinten, kommt Altbewährtes zum Einsatz, sprich 11-fach von Sram mit X01 Schaltwerk in Rot-Schwarz, die schwarze Kassette X01, und das Tüpfelchen vom i, das vordere Kettenblatt in Schwarz, von Wolf Tooth, eins mit 30 Zähnen für die passende X.0 Kurbel.
Übrigens ging da die Lieferung SuperFix über die Bühne,  zwischen Lieferung und Eintreffen hier, verging nicht mal eine Woche, und das bei Gratisversand, Ohne Versandkosten ! 

Sram X01 Uptimizer ST 125mm

Auch bei der Sattelstütze griff ich zu einer, mit der ich bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht hab, die Uptimizer von Yep-Components, hier im Stumpy verbaute ich aber die ST-Version, ähnlich wie eine KS LEV von der Kabelführung/Ansteuerung. Nur beim Auslösehebel nahm ich wieder einen von GravityDropper. Die ST-Version unterscheidet sich auch etwas von der HC-Version, der Auslöseweg ist bei der ST nur gefühlt etwa halb solang, es braucht nur kurzes antippen des Hebels und die Stütze senkt, oder hebt sich.  

Ritchey & Syntace Signatur MA

Bei den Laufräder, griff ich diesmal zu Hope Naben, ZTR Arch EX Felgen hinten und ZTR Crest vorne und kompletiert mit Speichen von DT Swiss, den Revolution.

Inzwischen wanderte das Vorderrad aber an das Camber, es war leider nicht das Ziel dass das neue Stumpy, leichter  (12.12kg) wird als das alte Camber (12.3kg), welche erst noch weniger Federweg hat. Auch ist damit mein gewissen etwas beruhigt, dass das Vorderrad jetzt auch mit einer Arch EX Felge sicher dem Einsatz entsprechend halten wird. Die Crest ist immerhin fast 90g leichter als die Arch EX und nicht wirklich eine AM/(Enduro) Felge.  

Specialized FSR Stumpjumper Comp Carbon 29 2015 Custom Specialized FSR Stumpjumper Comp Carbon 29 2015 Custom

So stand es da und warte auf Trails, die geheizt, genossen werden wollen, nur nach den 1-2 ersten Ausfahrten war klar, der Lenker ist mir einen Tick zu schmal und zu Tief, Im Keller lag noch der Sixpack vom Enduro, montiert, und siehe da, ein altbekanntes Fahr und Sitzgefühl stellt sich ein, wie anno dazumal mit, auf, dem Enduro. Die Pedale, CrankBrothers Mallet DH, waren mir auch zu klobig, jetzt ist vorübergehend mal die CB-Mallet-CustomLightVersion vom Camber montiert.
Eventuell wird sich da ein Wechsel der Marke abzeichnen, nach Jahrelangem fahren von CrankBrothers, die nächsten Wochen werden es zeigen, fühlen, Er-fahren... Pedale gibt es leider nicht all zu viele mit Klick, im Gegensatz zu Lenker, Kurbeln oder Vorbauten...  

Stumpy on Trail I Stumpy on Trail II   

Sonntag, 1. März 2015

Die Erfahrung mit Spikes

Noch ein Nachtrag zum Februar, bin da etwas im Verzug.

Da war ja dieser Schnee und auch des Radfahrers schlimmster Alptraum, Glatteis. als da dieser Schnee so ewig Zeit lag, keine mühe macht zu schmelzen und doch, verwandelte er sich eben in eis. Besorgte ich mir ein paar Spike-Reifen. Die Auswahl im Sektor für Bike ist da nicht gross, schlimmer war es noch welche irgendwo bestellen zu können.
Bei Cycling-Parts wurde ich fündig, zwar nicht gerade günstig so ein Reifen, aber im Nachhinein eine gute Investition.

Besorgt hab ich mir den Schwalbe IceSpiker Pro LiteSkin, in 29 x 2.25", das Stück kostet so um die 83.-SFr. das angegebene Gewicht, 890g,  kann ich irgendwie nicht glauben, werd ich noch nachliefern bei der Demontage !! Der Reifen fühlt sich auf jeden fall schwerer an, denn die 402 Spikes können ja nicht nur ca. 100g an Mehrgewicht liefern, im vergleich zu einem normalen Reifen mit den gleichen Dimension.


An jenem Wochenende, 7.-8.Februar war ich froh um die Reifen, wenn ich am Anfang auch etwas Vertrauen in die Reifen gewinnen musste, ist nicht einfach einfach so über das blanke Eis zu fahren. 
Solange die Spikes noch so Jungfräulich sind, geht das vermutlich noch ohne kleinere Rutscher. Wie dass denn aussieht, wenn die Spikes durch etliche Strassenkilometer abgewetzt sind ?? wird sich zeigen, aber vermutlich nicht mehr diesen Winter ! 
Der Sonntag war dann noch extremer zu Fahren, in der Früh am Morgen legte sich eine kleine Schneeschicht auf den Boden, nur so 1-3cm, damit konnte man schon nichts mehr sehen, was sich  darunter befindet, ob Eis oder Schnee ?!?
Je mehr ich fuhr mit den Spikes, je mehr Vertrauen hatte ich in die 804 Spikes da in meinen beiden Reifen, dementsprechend wurde auch die Geschwindigkeit erhöht. Damit war dann ungebremster Spass angesagt, im Schnee und Eis auf dem Bike sehr ungewöhnlich. An dem Tag begegnete ich keinem anderen Biker, nur jede menge Fussvolk, und die wunderten sich, wieso ich so guten Grip hatte, wenn sie sich selbst schon fast Steigeisen wünschten...                  


Einziger Nachteil welchen ich gefunden hab bei den Reifen, der Lärm, wenn man auf der Strasse, Asphalt, fährt, der ist absolut ungewöhnlich, laut. Einziger Vorteil mann muss sich nicht bemerkbar machen, mit einem Entschuldigung oder einer Fahrradglocke, man wird schon von weitem erhört.     


Nachtrag 15.03.2015 Zum Thema Gewicht : 


Sonntag, 1. Februar 2015

Weekend - Arbeit

Wenn ich so nach draussen schaue, Nass, Kalt und noch mehr Schnee !! von oben !! wird dass wohl heute nichts mit einer Runde Radeln.

Aber hab ja noch ein wenig Arbeit hier zu liegen, Ein Radsatz der fertig gestellt werden will. Mit Hope Naben, Felgen von ZTR NoTubes, vorne die Crest und für hinten die Arch EX und alles wird zusammen gehalten von DT Swiss, der Revolution.

Gestern schon mal das Vorderrad zusammen gestellt, beim Zentrieren machte ich mich etwas schwer, keine Ahnung woran es lag, Hope 15mm Nabe ? DT Speichen ?? auf jeden fall gelang es mir erst nach dem 3. Neuanfang, dass die Nabe mittig war und alles sauber stand.
Das Hinterrad wird/war kein Problem, von jener Sorte hab ich auch mehr Übung.

Erfreuliches gab es auch von Seiten des Gewichtes, 390g leichter, als der Originale Radsatz.

so, und jetzt mach ich mich wieder, an eine Runde, Speichen - Spannen und Zentrieren...          

Mittwoch, 28. Januar 2015

Snow-Ride 25.01.

Wer braucht schon ein Fat-Bike ? es gab an dem Tag nur wenige stellen die nicht Fahrbar waren, meist nur Aufwärts, am Martinsgrund (Wisenberg), nach der Froburg (Schneeverwehungen bis 40cm) und Uphill Bergmatten (den fahr ich im Sommer nicht mal), Abwärts wird eh immer gefahren. Genauso mit Spikes, es gab zwar 1-2 stellen, da wäre ich froh gewesen um solche Metallteile in den Reifen, aber ein vorausschauendes vorsichtiges Fahren, nicht Bremsen vorne, keine hastigen Bewegungen, tun es auch.
Am Schluss ein tag mit viel; Schnee, Kilometer (fast 60) und Zeit die ich draussen verbachte, fast 6h.
Ich glaub fast, das war noch nicht der letzt Snow-Ride diesen Winter.

15-01-25 Wisenberg

15-01-25 Wisenberg II 15-01-25_1

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15-01-25 Froburg

Samstag, 24. Januar 2015

Einen Wolf eingefangen

aber nicht den, welchen ihr denkt ;-).

Kettenblätter an Kurbeln für direkt Montage liegen ja voll im Trend. Wieso soll man sich bei einer Kurbel welche mit einem Kettenblatt gefahren wird, einen schweren Spider und dazu noch ein Kettenblatt montieren ? wenn man ca. die hälfte des Gewichts einsparen kann.

Bei mir hat alles mit Carbon-Ti Kettenblätter angefangen, zuerst die normalen, späte am Camber Evo dann jene mit dem Narrow/Wide schliff. Nur waren diese Erfahrungen nicht all zu gut, ich hatte einige Kettenverluste am vorderen Ritzel während der fahrt, bei der man ins leere tritt sind nicht schön. Mit der Zeit wechselte ich wieder zu Sram, mit dem XX1 Spider und dem Originalen Kettenblatt. Den Rest des letzten Jahres hatte ich dann damit keine Kettenverluste mehr.




Für dieses Jahr Versuche ich wieder einen Schritt in Sachen Leichtbau, diesmal mit Kettenblätter  von Wolftooth.

Es gibt ja noch andere Hersteller, die solch schöne Gefräste Ritzel aus Alu anbieten, wie zB. Absolut Black, RaceFace oder auch Sram ( kommt aber erst im März aber leider bei weitem nicht so leicht wie anderen genannten Ritzel). Nicht alle sind aber für jede Kurbel erhältlich, wie zB. die von RaceFace, die sind nur für GXP Kurbeln.    



Das hintere, oben gezeigte, kommt erst ca. im März zum Einsatz. Wird an einer Sram X0 BB30 Kurbel verbaut, mit den üblichen 30 Zähnen, ausreichend für all meine MTB-Touren.
Das vordere, Verbaute ich an der GXP Kurbel vom Specialized Awol, mit 36 Zähnen wiegt das Ritzel nur 66g.

Bestellt habe ich übrigens direkt bei Wolftooth, zwischen Bestellung und eintreffen hier bei mir lag  nur 1ne Woche, bei der Distanz, und einem GratisVersand, beachtliche Leistung.

Somit ist mein Antrieb am Awol jetzt ganz in Schwarz gestaltet, fast, bis auf die Kette, aber ich glaub in 1-2000km sieht die auch nicht mehr so frisch und silbern aus...

Wolftooth GXP Sram 36t

Specialized Awol Comp 2015


Montag, 19. Januar 2015

Harziger Start ins neue Jahr

Es ist schon Mitte Monat, und ich war erst 1mal mit dem Bike, im Wald und auf Trails unterwegs.
Zum Glück waren die Wetteraussichten ja für Sonntag gut. Schon am Morgen weckte mich die Sonne, ging nicht lange und packte mich ein, wie ein Zwiebel, oben 4, unten 1-3 Lagen, musste, wird schon reichen.

Vorgenommen hab ich mir die Wasserfallen oberhalb Regoldswil, im Winter mit Schnee, war ich noch nie da, und hoffte auf ein Schäumchen Weiss.

Erst mal einfahren, meinen inneren Dieselmotor auf Temperatur bringen, bis Oberdorf, ab da steigt es nur noch. Die Strassenverhältnisse waren teils Arschglatt und ich hoffte es würde nur noch besser, griffiger.
Leider war die Strecke ab Sixfeld, vorne hoch, zur Gondelbahn-Bergstation- Wasserfallen, alles anders als einfach zu fahren, die Strecke, wird auch von Zubringer benutzt, dementsprechend waren alle Autospuren voll vereist, der reinste Gletscher, zeitweise wünschte ich mir Spikes.

Etwas mehr als ein Schäumchen Weiss

Stahlblau & Weiss SonnePur

Die gefühlte Kälte hielt sich in grenzen, auf dem Foto sieht man zwar die Kälte fast schon, im Blauton.

15-01-18 Wasserfalle

Noch schöner geht es nur mit Sonne und Blick auf die Alpen, kurz vor der Waldweid

15-01-18 Waldweid

Bild in gross >> 8000 x 1800

Die Abfahrt, fast schon Pulverschnee fahren, zwar mit vielen Spuren, aber wenigstens ohne Eis. Schnee gab es dann nur etwas weniges auf dem Dottlenberg. 


Je weiter unten, je mehr vermochte die Sonne Wärmen und Defrostete den Boden, verwandelte ihn in eine schöne Matschige Masse. Hatte schon fast Fat-bike Style, Fett war vor allem das Gewicht, welcher zuerst an den Reifen klebte und nachher am Rahmen, welchen ich noch tags zuvor schon sauber geputzt habe :-( .    
Die Rutschigen Partien machten auch ihren Spass, und über den Gugger und Wildenstein ist sowieso meine Lieblingsroute. 

Apropo Defroster, meine wohl beste Investition diesen Winter, die Specialized Defroster Schuhe.

Kleines Review bis jetzt; zum Laufen sind sie echt unangenehm (bzw. Scheisse). Zum Fahren fühlen sie sich deutlich besser an, Immer Flauschig Warm innen drin. Mit viel Platz, fast schon zuviel, gewöhnungsbedürftig auch hier, bin es nicht gewohnt auf/in Trails so im Schuh herum zu schwimmen/rutschen.
Aber so lang sie so Warm geben und man 4h ohne kalte Füsse fahren kann, bleiben die Schuhe im meinem Besitz.